"Conflict in the Middle East", "the situation": die große olympische Sprachlosigkeit
Was macht eigentlich der Olympic Truce gerade so? Erinnert sich jemand daran? Einst wollte IOC-Napoleon Thomas Bach bei Winterspielen das geteilte Korea vereinen und träumte vom Friedensnobelpreis. Die von ihm auserwählte Nachfolgerin Kirsty Coventry bleibt in diesen Kriegs-Tagen stumm, natürlich.
Urges Member States to observe the Olympic Truce individually and collectively, within the framework of the Charter of the United Nations, throughout the period from the seventh day before the start of the XXV Olympic Winter Games until the seventh day following the end of the XIV Paralympic Winter Games, to be held in Milano-Cortina in 2026, in particular, to ensure the safe passage, access and participation of athletes, officials and all other accredited persons taking part in the Olympic Winter Games and the Paralympic Winter Games, and to contribute through other appropriate measures to the safe organization of the Games.
Resolution adopted by the General Assembly of the United Nations on 19 November 2025, Olympic Truce resolution, A/RES/80/8
Lassen Sie uns also über den völkerrechtswidrigen Krieg der korrupten Kumpels Donald Trump und Benjamin Netanjahu gegen den Iran und das Mullah-Regime sprechen. Macht ja sonst kaum jemand im Sport. Vor allem nicht im IOC. Da beobachten sie nur, wird behauptet. Eine echte offizielle Stellungnahme des Internationalen Olympischen Komitees zum Bruch des Olympic Truce gibt es nicht. Komisch, oder?
Abducken und weglaufen.
Also, nachdem Trumps Buddy, der Olympia-Gastgeber Wladimir Putin, viermal den Olympischen Frieden gebrochen hat (2008, 2014, 2022 und 2026), bricht ihn nun der Olympiagastgeber von 2028. Hier die Spezielle Militäroperation, dort die Operation Epic Fury.
Das IOC nimmt alles hin. Duckt sich weg und beobachtet.
Unter Präsident Thomas Bach und der von Bach ins Amt gehievten Nachfolgerin Kirsty Coventry hat das IOC alles unternommen, den russischen Vernichtungsfeldzug in der Ukraine als irgendwie bedauerlichen Konflikt abzuwerten, angeblich nur einer von vielen, und die Wahrheit bis zur Unkenntlichkeit zu entstellen. Vergessen wir nicht: Russland wurde nie wegen des Angriffskrieges in der Ukraine olympisch suspendiert. Denn sie wissen ja, Sportler aus Kriegstreiber-Nationen sollen nicht unter den Befehlen ihrer Staatspräsidenten leiden.
Insofern haben US-Amerikaner, die an den bevorstehenden Paralympics in Mailand und Cortina teilnehmen wollen, nichts zu befürchten. Russen sind dabei, natürlich auch Amerikaner.