Selfie-Fatma

Fatma Samoura tritt als FIFA-Generalsekretärin ab. Es gibt keinen Grund, das zu bedauern. Es gibt keinen Grund, Samoura für irgendetwas zu feiern. Die Frau aus Senegal ist ein fürstlich bezahltes Maskottchen des FIFA-Diktators Gianni Infantino. Sie hat dessen schmutzigen Geschäfte stets gedeckt.

Selfie-Fatma
Siegerehrung WM 2019. (Screenshot FIFA TV)

Vier Wochen vor Beginn der Frauen-Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland gab die FIFA die Trennung von der langjährigen Generalsekretärin Fatma Samba Diouf Samoura bekannt. Die 60 Jahre alte Senegalesin, beruflich im Reich der Vereinten Nationen sozialisiert, wird die FIFA zum Ende dieses Jahres verlassen. Das Timing dieser Trennung ist suboptimal, natürlich. Auf den ersten Blick scheint die Sache klar: Wieder eine Frau, die von den Machos im Fußballbusiness verstoßen wird Doch ein Skandal verbirgt sich dahinter nicht. Samoura war schlichtweg die falsche Frau an der falschen Stelle.

Wenn sie mal aktiv wurde, hat sie nicht anders gehandelt als Gianni Infantino und all die anderen Kerle an der FIFA-Spitze. 

Skandalpotential hatten allenfalls die Verpflichtung von Samoura im Jahr 2016 und ihre Performance seither.

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