Toxisches Klima in der IOC-Administration: "kulturelles Muster von Angst und Vergeltungsmaßnahmen"
EXKLUSIV: Nach internen Ermittlungen wird IOC-Direktorin Marie Sallois von ihren Aufgaben entbunden, übernimmt seltsamer Weise aber die Koordination für Coventrys "Fit for the Future"-Projekt. Wer schützt sie? Mitarbeiter berichten von ähnlichen Problemen in anderen Direktoraten des IOC.
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ICYMI

Es ist der 5. Januar 2026. Im Olympic House in Lausanne landet eine Email bei Mitarbeitern, die auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Personalmitteilung wirkt. Christophe De Kepper, der mächtige Generaldirektor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), informiert über die Personalie Marie Sallois, langjährige Direktorin für Unternehmensentwicklung und Nachhaltigkeit (Corporate and Sustainable Development, CSD). Die Arbeit dieses Departments spielt seit langem eine zentrale Rolle in der IOC-Propaganda.
Den Wortlaut dieser Email mögen manche als Meisterwerk olympischer Diplomatie bezeichnen – für nicht wenige Mitarbeiter in der IOC-Zentrale ist das Schreiben allerdings ein Lehrstück der Verschleierung. Eine Enttäuschung mehr nach einem langen, verzehrenden Prozess, der in einer "Kultur der Angst", "psychischer Gewalt und emotionaler Manipulation" zu zahlreichen Burnouts und Kündigungen geführt habe.
De Kepper schreibt:
