Die Kunst des olympischen Deals in der Oligarchie: alles, was sie wollen
Der Mann, der sein Model Melania Knavs einst Donald Trump zuführte, ist heute Trumps Special Envoy for Global Partnerships mit wachsendem Einfluss in der olympischen Welt. Seine aktuelle Partnerin hat Funktionen in drei Sport-Weltverbänden, während die Mutter seines Sohnes von ICE deportiert wurde.
Diese Geschichte hat alles, wenn man sich ein wenig einliest. Suchtpotenzial. Der irrsinnige orangene Nazi aus dem White House taucht darin auf, schwer korrupte Sportfunktionäre, die Gaza Riviera, zahlreiche Staatschefs, Scheichs, Präsidenten, Minister und Bosse von Weltkonzernen, Peter Thiel, etliche Mitglieder von Trumps Board of Peace, der Lolita Express von Jeffrey Epstein, immer mehr internationale olympische Fach- und Dachverbände, die Banden der United States Immigration and Customs Enforcement (ICE) und ihre Deportationen, allerlei Botschafter und Inselstaaten, Libertäre und Despoten aus allen Himmelsrichtungen, die Fußball-WM und die Olympischen Spiele in den USA, der Handel mit Menschen und Waffen und allem, was gigantische Profite einbringt, die Mafia, Geheimdienste, Silvio Berlusconi, das Trump Kennedy Center, Putins Truppenteile, die Vereinten Nationen, einige der reichsten und wohl auch gefährlichsten Menschen der Erde – die Herren des Universums. Hereinspaziert in dieses Panoptikum, das Angst und Schrecken verbreitet, die Weltordnung zerstört und sich als gottgegebene Elite des Planeten betrachtet.
Diese Einleitung ist berechtigt, wie sie gleich sehen werden. In dieser Geschichte über Vampire aller Art ist alles miteinander verwoben. Vielfältige Lebenssachverhalte (sic!) vom allerfeinsten.





Der KIng of Soccer darf nicht fehlen.
Es wird Zeit, die dubiose Figur Paolo Zampolli, 55, Trumps Special Envoy for Global Partnerships, den Dealmaker, der zu Unrecht weitgehend unter dem medialen Radar abtaucht, mit dem olympischen Business zu verbinden. Denn da tummelt sich der in der Olympiastadt Mailand aufgewachsene Zampolli längst, gemeinsam mit seiner Gefährtin Ana Irene Delgado, 43, Panamas Botschafterin bei der Organization of American States (OAS) in Washington.
Schauen wir also genauer hin und sehen, dass die lang feststehende Krönung des katarischen Emir-Bruders Joaan Bin Hamad Al Thani am Montag zum Präsidenten des Olympic Council of Asia (OCA) gar nicht das wichtigste und interessanteste Detail der OCA-Generalversammlung in Taschkent war – sondern etwas anderes: Die Auftritte von Zampolli und Delgado und deren neue Rollen.
Ana Irene Delgado, die bis Ende 2024 von Alisher Usmanovs Gnaden als Vizepräsidentin der Fédération Internationale d'Escrime (FIE) werkelte, seither als Vizepräsidentin der Union Internationale de Pentathlon Moderne (UIPM) amtiert, für die FIE eine Botschafterfunktion für Los Angeles 2028 übernahm, und weiterhin eng mit dem sinistren russisch-usbekisch-mexikanischen Strippenzieher Vitaly Logvin kooperiert …


… Ana Irene Delgado, diese viel beschäftigte Vielfach-Botschafterin, Politikerin, Anwältin und Unternehmerin hat in Taschkent eine weitere Funktion übernommen:
Der Hungaro-Kuwaiti Husain Al-Musallam – Generaldirektor des Olympic Council of Asia, Präsident des medaillenreichsten olympischen Fachverbandes World Aquatics und einer der korruptesten Sportführer des Planeten – machte Delgado auf einer Vorstandssitzung seines Weltverbandes zur Beraterin des Präsidenten. Zu seiner persönlichen Beraterin also.
Es gibt hochrangige Offizielle von World Aquatics, die sagen, sie hätten die Namen von Delgado und Zampolli nie gehört und wüssten auch nicht, warum Al-Musallam die Panamerin verpflichtet habe.

